LiSA ist die Liste der StudiengangsAktiven und ein breiter Zusammenschluss von Studierenden. Unsere gemeinsame Motivation ist es, die bestehenden universitären und gesellschaftlichen Verhältnisse zu kritisieren und die verbliebenen Räume für ein frei bestimmtes Leben und Lernen zu verteidigen und neue zu erkämpfen. Wir wollen den bestehenden Sachzwängen entgegenwirken, auf anti-emanzipatorische Strukturen und Handlungen hinweisen und sie nach Möglichkeiten aufbrechen.
Wir wollen keine abgehobene Institution, in der abgeschottete Stellvertreter_innen Politik betrieben wird. Wir wollen auch nicht, dass Parteikarrierist_innen, die sich ihrer eigenen Partei weit mehr verantwortlich fühlen als ihren Kommiliton_innen, den AStA zu ihren gesammelten Posten im Lebenslauf addieren und ihn so als Karieresprungbrett missbrauchen. Deshalb steht LiSA für selbstständige Partizipation. Es ist uns wichtig, nicht nur eigene Ideen umzusetzen, sondern allen Studierenden die Möglichkeit zu geben, aktiv zu werden und sich einzubringen. Dafür gibt es seit sechs Jahren mit uns im AStA immer offene Türen und offene Ohren. Wir wollen Eure Ideen gemeinsam mit Euch umsetzen!
LiSA ist gegen eine Uni, in der immatrikuliert sein heißt dirigiert, reglementiert, eingepfercht, belehrt, bepredigt, kontrolliert, eingeschätzt, abgeschätzt, zensiert und kommandiert zu werden. Die unkoordinierte Einführung von BA/MA und die straff geplanten Semester machen vielen das Leben zusätzlich schwer und lassen kaum Raum für persönliche Entwicklung. Auch die Abschaffung der Mittagspause verdeutlicht wieder einmal exemplarisch, dass die Bedürfnisse der Studierenden in keinster Weise berücksichtigt werden, wenn es darum geht, das Studium an erkenntnisfeindlichen Quantitätsrichtlinien auszurichten.
Diese Verhältnisse und Entwicklungen gehören kritisiert und bekämpft, wozu Alternativen entworfen und praktisch umgesetzt werden müssen.
Für eine emanzipatorische und kritische Uni!
Für ein schönes Leben - für alle, hier und jetzt!